{"id":161,"date":"2020-03-14T14:07:14","date_gmt":"2020-03-14T14:07:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/?page_id=161"},"modified":"2020-03-16T14:15:03","modified_gmt":"2020-03-16T14:15:03","slug":"vereins-chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/?page_id=161","title":{"rendered":"Vereins-Chronik"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\"><strong>Siedler-Sportverein-Kitzingen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\"><strong>Die Anfangsjahre bis zum 50-j\u00e4hrigen\nBestehen.<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"707\" src=\"https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005-1024x707.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16\" srcset=\"https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005-1024x707.jpg 1024w, https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005-300x207.jpg 300w, https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005-768x530.jpg 768w, https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005-1536x1060.jpg 1536w, https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005-370x255.jpg 370w, https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005-1040x718.jpg 1040w, https:\/\/www.ssvkitzingen.de\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/IMG-20200312-WA0005.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn in der Siedlung eine Sportart je eine Heimstatt besa\u00df, dann ist es seit Anbeginn das Fu\u00dfballspiel gewesen und bis heute geblieben. Viele Jahre lieferte der neue linksmainische Stadtteil den Kitzinger &#8222;Bayern&#8220; ihre besten Spieler, wie Karl Richard, Georg Schneider, &#8222;A\u00df&#8220; Freitag und Otto Knorr, um wahllos nur einige herauszugreifen. Trotz der vorherrschenden Fu\u00dfballbegeisterung der Bewohner verging nach dem Beginn der Bebauung ein Vierteljahrhundert, ehe Fu\u00dfball begeisterte Siedler, unter denen August und Kilian Heim, Hans Kretzer und Andreas Link, der zum ersten Vorstand gew\u00e4hlt wurde, die treibenden Kr\u00e4fte waren, den Siedler-Sportverein Kitzingen aus der Taufe zu heben.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Gr\u00fcndung eines Fu\u00dfballvereins allein\nwar es jedoch noch nicht getan, die zweite Frage, die sich\ngebieterisch stellte, war die nach Schaffung eines Fu\u00dfballplatzes,\ndenn ein solcher war in der ganzen Siedlung nicht vorhanden. Die\nVorstandschaft suchte Hilfe beim Stadtrat, an den sie ein Gesuch um\n\u00dcberlassung von Grund und Boden richtete. Die Unterst\u00fctzung kam\nprompt. Aus st\u00e4dtischen Eigentum wurde ein Grundst\u00fcck, halb\nSpargelacker, halb Schuttplatz, an den Siedler-Sportverein\nverpachtet. Mit Handdienst der Mitglieder wurde ein Spielfeld gebaut.\nDes weiteren eine Baracke, die die Mitglieder besorgten, aus der\nsp\u00e4ter das Siedlerheim wurde, das zun\u00e4chst als Vereinsheim diente.\nAnfangs waren die sanit\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse primitiv. Nach dem Spiel\nwuschen die Spieler sich in einer Wanne des Vereinswirts. Erst sp\u00e4ter\nerlaubte sich der Verein den Luxus einer Dusche in der Baracke.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Saison 1950\/51 wurde der Spielbetrieb mit\nzwei Mannschaften, der Aktiven und der Reserve, in der C-Klasse\naufgenommen. Auf Anhieb gelang es der ersten Elf, die Meisterschaft\nzu erringen und in die B-Klasse aufzusteigen. Auch um den Nachwuchs\nbrauchte der Verein keine Bange zu haben, denn bereits in der ersten\nSpielzeit konnte eine Jugendmannschaft aufgestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Durchsicht der Protokollb\u00fccher, die vom\n\u00e4ltesten Funktion\u00e4r des SSV, Eugen Gr\u00fcmmer sen., der seit dem Jahr\nnach der Vereinsgr\u00fcndung als Schriftf\u00fchrer t\u00e4tig war, sorgf\u00e4ltig\ngef\u00fchrt worden sind, l\u00e4st sich leicht feststellen, das die\n&#8222;Siedler&#8220;, wie sie im Fu\u00dfballjargon genannt werden, ein\narmer Verein waren. Die Vorstandsmitglieder f\u00fchrten heftige Debatten\num den Kauf eines Fu\u00dfballs oder die Anschaffung neuer Trikots. Heute\nist der Siedler-Sportverein \u00fcber das Stadium der Armut l\u00e4ngst\nhinaus und weist solide Finanzverh\u00e4ltnisse nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die spielfeldlose Zeit halfen gesellige\nVeranstaltungen hinweg, die dem jungen Zusammenschluss dar\u00fcber\nhinaus zu einem festen Vereinsgef\u00fcge verhalfen. Faschingsvergn\u00fcgen,\nTanzabende und Theaterauff\u00fchrungen trugen zu einem stattlichen\nMitgliederfundus bei, der den Mitgliederstand 1952 auf \u00fcber 400\nVereinszugeh\u00f6rige hochschnellen lie\u00df, eine Zahl, die bis heute\nkontinuierlich anwuchs und den SSV zu einem der gr\u00f6\u00dften Vereine in\nKitzingen werden lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 60er-Jahren wurden zahlreiche neue\nAbteilungen ins Leben gerufen. Frau Jovita Brenneisen, die eine\nFrauen und Kinderturnabteilung gr\u00fcndete. Weiterhin bereicherte eine\nbunte Palette von Sportarten, wie Faustball, Turnen, Tischtennis und\nLeichtathletik den SSV Kitzingen. Doch diese konnten sich auf Dauer\nnicht halten, was letztendlich auch an den finanziellen Verh\u00e4ltnissen\ndes SSV sowie an fehlenden und geeigneten Betreuern lag. So blieb als\neinzige Disziplin der Fu\u00dfballsport \u00fcbrig den die Spieler mit\nwechselndem Erfolg betreiben. Ende der 70er-Jahre wurde wieder der\nVersuch unternommen eine Frauen-Gymnastikgruppe sowie das\nMutter-Kindturnen ins Leben zu rufen. Trotz einiger Unkelrufe\nbestehen diese beiden Abteilungen ,neben dem Fu\u00dfballsport, bis zur\nGegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p>1974 wurde das j\u00fcngste Kind des SSV ins Leben\ngerufen, n\u00e4mlich eine, zu damaligen Zeitpunkt genannte Knabenelf, in\nder Buben bis zum Alter von 10 Jahren spielen durften Diese Knabenelf\nspielte damals auf dem Grund, wo heute unser Sportheim steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht so erfreulich wie das Sportliche\nVereinsleben waren bis ins Jahr 78\/79 die Platzverh\u00e4ltnisse.\nMehrmals muste der Sportplatz, der bei den Siedlern bis zum heutigen\nTage &#8222;Schwarze Erde&#8220; genannt wird, verlegt werden, weil\nStra\u00dfen bzw. Geb\u00e4ude \u00fcber das Grundst\u00fcck gef\u00fchrt wurden. Alle\nArbeiten wurden von den Mitgliedern in Eigenhilfe durchgef\u00fchrt.\nLediglich die Amerikaner unterst\u00fctzten den Verein bei den\nPlanierungsarbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Als das Sickergrundstadion unter dem damaligen\nOberb\u00fcrgermeister, Vereinsmitglied und jetziges Ehrenmitglied vom\nSSV-Kitzingen &#8222;Rudolf Schardt&#8220; aus dem Boden gestampft\nwurde, sah die damalige Vorstandschaft, unter F\u00fchrung des 1.\nVorstandes &#8222;Lorenz Dorbert&#8220;, die gro\u00dfe Chance, die\nPlatzverh\u00e4ltnisse, die dem SSV zur Verf\u00fcgung standen, abrupt auf\n100% schnellen zu lassen. (Das erste Spiel fand am 21.10.1978 gegen\nden SV Willanzheim statt, es endete 2 : 2). Viele treue Mitglieder\ndes SSV waren von der Idee recht schnell zu begeistern. Der alte\nSportplatz in der Egerl\u00e4nderstr. war somit verwaist. In den\nfolgenden Jahren traten jedoch Koordinationsprobleme f\u00fcr das\nFu\u00dfballspielen auf, da es sich um eine st\u00e4dtische Anlage handelte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der \u00c3\u201era &#8222;Dorbert\/Legrand&#8220;, die\nsich aus Altersgr\u00fcnden nicht mehr als Vereinsvorst\u00e4nden zur\nVerf\u00fcgung stellten, traten am 14.02.1986 bei einer\nGeneralversammlung, im Gasthaus Am See, Siegfried M\u00fcller und Gerd\nMidloch die Nachfolge an. Bis auf Hauptkassier &#8222;Helmut Ott&#8220;\nwurde die Vorstandschaft enorm verj\u00fcngt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon zu Beginn der &#8222;neuen \u00c3\u201era&#8220;\nwurde ein eventueller Umzug ins Stadion &#8222;Schwarze Erde&#8220;,\nmeist von \u00e4lteren Mitgliedern, an die F\u00fchrung heran getragen. Nach\nvielen Gespr\u00e4chen entschloss sich die Vorstandschaft, die Sanierung\ndes alten Siedlerplatzes vorzunehmen. Im Jahre 1988 r\u00fcckten die\nersten Maschinen in der Egerl\u00e4nderstra\u00dfe an. Der Platz wurde\neingefr\u00e4st und ein Rasenspielfeld wurde angelegt. Erstmalig wurden\nbei der Generalversammlung am 25.03.1990 Anregungen durch \n<\/p>\n\n\n\n<p>Vereinsmitglieder \u00fcber die Erstellung eines\neigenen Vereinsheimes an die Vereinsf\u00fchrung herangetragen. Bis zur\nJahreshauptversammlung am 08.03.1991 dauerte es, bis die\nVorstandschaft durch die anwesenden Vereinsmitglieder erm\u00e4chtigt\nwurde, die Platzumrandung mit Werbetafeln, dem Brunnenbau und das\nErstellen eines Vereinsheims vorzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der sportliche Erfolg in der \u00c3\u201era\n&#8222;M\u00fcller\/Midloch&#8220; stellte sich ein. Die\nB-Klassenmeisterschaft unter Trainer Gerhard Sauer, der wirklich ein\nGl\u00fccksgriff des SSV war, konnte im Jahr 89\/90 errungen werden. Mit\ndem SSV ging es bergauf. Der Samen, den Gerhard Sauer ges\u00e4t hatte,\nging in der Saison 92\/93 mit der A-Klassenmeisterschaft und dem\nAufstieg in die Bezirksliga unter Trainer Werner Schnepf auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Die sportlichen Erfolge legten in den vergangenen\n50 Jahren die kontinuierliche und sehr gro\u00dfe Jugendarbeit des\nSSV-Kitzingen. \n<\/p>\n\n\n\n<p>An dieser Stelle ein sportlicher Dank f\u00fcr die\nletzten 50 Jahre an alle Jugendleiter, Trainer und Betreuer sowie\nTrainer und Betreuer im Aktivbereich, den treuen Mitgliedern und\nHelfern, sowie allen Vorstandschaften. \n<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Siedler-Sportverein-Kitzingen Die Anfangsjahre bis zum 50-j\u00e4hrigen Bestehen. Wenn in der Siedlung eine Sportart je eine Heimstatt besa\u00df, dann ist es seit Anbeginn das Fu\u00dfballspiel gewesen und bis heute geblieben. 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